Erste Frau des Wulftener Regenbogens verabschiedet

Der Kindergarten nimmt Abschied von Leiterin Margot Zöpfgen

Margot Zöpfgen (4. v.li.) zusammen mit ihren Kolleginnen.
Foto: Bordfeld

Viele Mädchen und Jungen holten den Regenbogen auf den Rasen des gleichnamigen Kindergartens Wulften herab, um ihn der Leiterin Margot Zöpfgen zu Füßen zu legen. Denn die Frau der ersten Stunde wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Begonnen hat dieses Abschiednehmen aber schon an ihrem letzten Arbeitstag mit den ebenfalls letzten Gesprächen mit Eltern und Gästen. Weiter ging es mit einer liturgischen Abschiedsfeier, womit Pastor i.R. Peter Schlichting den Wunsch der aus dem Dienst scheidenden in der St. Aegidien-Kirche erfüllte. Beim anschließenden Sektempfang, zu dem ehemalige Kolleginnen, Mitarbeiter, Bürgermeister Henning Kruse sowie Nachbarn des Kindergarten geladen waren, durfte Margot Zöpfgen viele Worte des Dankes und der Anerkennung entgegennehmen.

Der Höhepunkt sollte aber das Abschiedsfest im „Regenbogen“ werden, wo die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen eben den Regenbogen auf die Erde holten, indem sie den „Streit der Farben“ vortrugen, was ihnen sehr viel Applaus einbrachte. Anschließend überreichte Annette Haarmann im Namen der Elternvertreter und des Fördervereins ein nicht minder farbenfrohes blumiges Dankeschön. Danach wurde zu dem reichhaltigen Kuchenbuffet gebeten, welches mit Hilfe des Fördervereins und der Eltern organisiert und durchgeführt wurde.

Bevor dann die Kolleginnen das eigens für dieses Fest eingeübte „Atemlos“ mit umgeschriebenem Text für den Helene-Fischer­ Fan anstimmten, brachte Margot Zöpfgen ihren Dank für dieses Fest zum Ausdruck und machte deutlich, dass sie wirklich in den Ruhestand treten wird. „Wir hatten eine gute und gelungene Zusammenarbeit, und es war ein wundervoll gestalteter Abschied“.

Während der Feierlichkeiten wurde aber auch in Gedanken oder mit Worten auf den beruflichen Werdegang der Leiterin zurückgeschaut. Als der Kindergarten im Herbst 1974 eröffnet wurde, waren schon Margot Zöpfgen und vier Mitarbeiterinnen eingestellt worden. Sie hatte von Anfang an das Ruder in der Hand. Da in den ersten Jahren die Kindergartenleiterinnen noch nicht gruppenbefreit waren, war sie über lange Zeit auch als Gruppenleiterin in der „Marienkäfergruppe“ tätig.

Die Zeitspanne 1974 bis 2017 brachte allerdings viele verwaltungstechnische, organisatorische und pädagogische Veränderungen und Herausforderungen mit sich. Diese erarbeitete sie gemeinsam mit ihrem Team, das bereits über viele Jahre in dieser Zusammensetzung arbeitet. Bei allen Überlegungen und Umsetzungen stand immer das Wohl des Kindes im Vordergrund.

Am 1. August wird mit Katharina Schreiber eine neue Leiterin begrüßt werden. Bis dahin hat Hiltrud Müller, die auch schon seit Beginn dabei ist, die Übergangsleitung in den Händen halten.

pb

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